„Das Erlernen einer Budo-Kunst ist eine lebenslange Aufgabe. Dabei geht es nicht darum wer der Schnellste, der Stärkste oder Klügste ist, sondern darum, in allem was man tut sein Bestes zu geben und unermüdlich an sich zu arbeiten. Das oberste Ziel des Taekwon-Do ist es zu erschaffen und nicht zu zerstören. Dabei fördert es die Entwicklung einer körperlich und geistig ausgeglichenen Persönlichkeit. Jegliches Ungleichgewicht wird vermieden. Konzentration und Ausdauer, die Fähigkeit sich und seine Gedanken zu kontrollieren, Angst und Erschöpfung zu überwinden sind wichtige Bestandteile der Schulung von Körper und Geist. Ob wir Anfänger sind oder Meister. Das kontinuierliche Zusammenspiel zwischen Körper und Geist und die daraus resultierende Gesundheit ist eine lebenslange Aufgabe.“Kwon, Jae-Hwa 


Kwon, Jae-Hwa wurde 1937 in Busan, Südkorea geboren. In jungen Jahren zeigte er sich sehr talentiert im Taekwon-Do und erhielt später Unterricht bei General Choi-Hong-hi persönlich. 1965, im Alter von 28 Jahren zog er mit einem sechsköpfigen Demonstrationsteam von Südkorea aus los, um Taekwon-Do in der westlichen Welt zu verbreiten. Er gründete eine Vielzahl von Schulen in Deutschland und in den USA. Sehr ausdrücklich distanziert sich Kwon vom Taekwon-Do als Wettkampfsport.